Donnerstag, 16. März 2017

(Rezension/Buchvorstellung) Paper Princess von Erin Watt



Titel: Paper Princess
Autor: Erin Watt
Seiten: 384
Erscheinungstermin: 1.3.2016
Verlag: Piper
Originalversion: Nein
Originaltitel: Paper Princess
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Wurde mir empfohlen.


Inhalt:
Ellas Leben war bisher alles andere als leicht, und als ihre Mutter stirbt, muss sie sich auch noch ganz alleine durchschlagen. Bis ein Fremder auftaucht und behauptet, ihr Vormund zu sein: der Milliardär Callum Royal. Aus ihrem ärmlichen Leben kommt Ella in eine Welt voller Luxus. Doch bald merkt sie, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt. Callums fünf Söhne – einer schöner als der andere – verheimlichen etwas und behandeln Ella wie einen Eindringling. Und ausgerechnet der attraktivste von allen, Reed Royal, ist besonders gemein zu ihr. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen, denn es knistert gewaltig zwischen ihnen. Und Ella ist klar: Wenn sie ihre Zeit bei den Royals überleben will, muss sie ihre eigenen Regeln aufstellen … (Klappentext, Amazon)


Schreibstil & Charaktere:
Nachdem ja alle völlig verrückt nach dem Buch zu sein scheinen, muss ich sagen: Ja, der Schreibstil ist großartig und ich liebe den modernen Aschenputtel-Flair. Aber für die Charaktere gibt es die rote Karte, denn diese ach so perfekten Katalogtypen sind mir ganz schön auf den Wecker gegangen. Und Ella muss auch nicht alle fünf Seiten erwähnen, wie gut sie alle aussehen. Das hatte ich nach drei Kapiteln schon kapiert. Trotzdem gebe ich zu, dass das Buch einen großen Suchtfaktor hat und ich es regelrecht verschlang - trotz der eindimensionalen Charaktere und vieler Klischees. Ich denke, Erin Watts Art, diese Geschichte zu erzählen und Ellas Taffheit sind die beiden Faktoren, die dieses Buch so anziehend machen.


Tops & Flops:
Auch wenn ich das Buch aufgrund des Schreibstils verschlungen habe, hat es doch ein paar Schwächen. Die Handlung ist oft unlogisch, Callum bekommt viel zu wenig mit und ich verstehe immer noch nicht, warum er Ella 10000 Euro im Monat fürs Dableiben schenkt. Außerdem sind die Charaktere sehr oberflächlich. Das ist auch der Grund, weshalb ich einen Stern abziehen werde: Das Buch ist komplett realitätsfern.


Fazit:
Sehr gut geschriebenes Jugendbuch, das aber eine perfekte Scheinwelt kreiert und bis auf Ella oberflächliche Charaktere bietet. Trotzdem ist ist es unterhaltsam und lädt zum weiterlesen ein. Ehrlich gesagt hatte ich so etwas noch nicht in der Hand und mir fällt es schwer, es zu bewerten. Die Geschichte ist zum Haareraufen, aber dennoch ist das Buch fesselnd.


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