Samstag, 19. September 2015

(Buchvorstellung) Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs

 

Titel:  Die Insel der besonderen Kinder
Autor: Ransom Riggs
Seiten: 416
Erscheinungstermin: 01.08.2013
Verlag: Knaur TB
Originalversion: Nein
Originaltitel: Miss Peregrine's Home for Peculiar Children
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Das Buch muss natürlich gelesen werden, bevor der Film rauskommt.

Inhalt:
Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind … Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt … (Klappentext, Amazon)

Cover:
Ehrlich gesagt hatte das Cover mich davon abgehalten, früher nach dem Buch zu greifen. Warum? Ich finde es furchtbar gruselig und Horrorgeschichten rauben mir oft den Schlaf!

Titel:
Der Titel passt wunderbar, denn es gibt sowohl die besonderen Kinder, als auch die Insel.

Schreibstil:
Ich habe schon länger kein Buch mehr aus der Ich-Perspektive eines Jungen gelesen, weshalb ich "Die Insel der besonderen Kinder" als sehr erfrischend empfand. Natürlich war das nicht alles, das den Schreibstil ausmachte. Ransom Riggs hat eine sehr natürliche Art und Weise, Stories zu erzählen, sodass die Seiten nur so dahinflogen. Dazu kam eine spannende Geschichte, die zwar nicht allzu viele Überraschungen bereithielt, aber den Leser in eine ganz bezaubernde Welt entführt, als der man gar nicht mehr weg möchte.

Charaktere:
Jacob hat mir sehr gut gefallen. Er ist kein perfekter, aber auch kein naiver Protagonist, sondern einfach ein Junge, in den sich so ziemlich jeder Leser hineinversetzen kann. Schön war vor allem seine Charakterisierung, die sehr fassettenreich ist. Damit sticht er deutlich hervor, da die Nebencharaktere (leider auch Emma) um einiges schwächer waren. Hier hoffe ich ja auf den zweiten Teil. Dafür hat mir der Antagonist sehr gefallen. Auf seine Auflösung bin ich nicht gekommen und fand die Idee dahinter wirklich gut.

Erwähnenswert:
Es ist nicht so gruselig, wie das Cover vermuten lässt.

Stuck in my Head:
»Mir war immer klar gewesen, dass ich sonderbar war. Aber ich hätte nicht im Traum daran gedacht, besonders zu sein.” (S. 286)
Kriesenreif:
Was mich ein bisschen gestört hat waren kleine Logikfehler. Zum Beispiel, wieso wusste die Heimleiterin, dass sie die Zeitschleife kurz vor dem Unglück anlegen musste? Hierfür hätte sie hellsehen müssen. Auch hätten manche Dinge besser ausgearbeitet werden können. Warum greifen die Monster die Kinder an? Was haben sie davon? Hier hätte manches dreidimensionaler sein können.

Fazit:
Es gibt ganz knapp noch fünf Sterne, da Ransom Riggs es geschafft hat, mich trotz kleiner Schwächen so zu fesseln, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.



Kommentare:

  1. Hallo Sonja,

    schön, dass es dir gefallen hat. Mich konnte es nicht restlos überzeugen, eben, wegen dieser kleineren Logikfehler, die du ansprichst. Ich hatte auch den Eindruck, dass sich gegen Ende der Erzählung ein gröberer Fehler eingeschlichen hatte. Nichtsdestotrotz fand ich das Gesamtpaket toll! Grad die Bilder und das Nachwort zeigen, wie besonders diese Geschichte ist.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Ja, das stimmt (ich frag mich, ob das Lektorat da gepennt ja ...), aber der Schreibstil ist wirklich großartig :)

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  2. Zu diesem Buch kommt ein Film raus? :o Okay, das ist vollkommen an mir vorbeigegangen. xD
    Ich fand das Buch auch gut, den zweiten Teil aber noch besser, da hier meiner Meinung nach mehr Spannung vorhanden ist und auch die Nebencharaktere stärker ausgearbeitet werden. ;)

    Liebe Grüße
    Dana

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    1. Ja, nächstes Frühjahr. Ich glaube im März :)
      Der Zweite schwächelt bei mir gerade etwas, da mich ein paar der Kids nerven ...

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