Freitag, 17. April 2015

(Vorab-Kinofilm-Kritik) Kein Ort ohne Dich

Titel: Kein Ort ohne Dich
Regie: George Tillman Jr.
Spielzeit: 120 Min.
Kinostart: 30.04.2015

Warum bin ich ins Kino?
Ich hatte eine Einladung zur Pressevorführung.


Worum gehts?

Der 91-jährige Ira (Alan Alda) steht nach einem schweren Unfall an der Schwelle des Todes. Nur die Erinnerungen an seine verstorbene Frau Ruth halten ihn am Leben. Währenddessen kämpft das junge Paar Sophia (Britt Robertson) und Luke (Scott Eastwood) um seine Liebe. Sie sind so verschieden, dass eine gemeinsame Zukunft kaum vorstellbar ist. Können sich die beiden Generationen gegenseitig retten? "Kein Ort Ohne Dich" ist die einfühlsame Verfilmung des Erfolgsromans von Bestseller-Autor Nicholas Sparks.

Mein Senf zu der Geschichte:

Eins muss ich mir ja eingestehen, und zwar, dass ich Pressevorführungen liebe. Nicht nur, weil ich den Film vor allen anderen sehen kann, sondern auch, da diese oft auf Englisch gezeigt werden und man neue Kontakte in die Journalistenbranche knüpfen kann.
Aber ehrlich gesagt ist es auch immer ein bisschen schwer, dann die Klappe zu halten, wenn ein Embargo besteht und der Film toll war. Doch wie sagte Barry Cunningham bei einem Bloggertreffen im März so schön? "Hermine war zuerst meine Freundin!" Richtig, so fühlte ich mich in "Kein Ort ohne dich" auch, ich kannte Luke zuerst!
Ich glaube, die haben mir den Streifen gezeigt, damit ich euch über dessen Inhalt aufkläre, nicht über die Begleiterscheinungen ... also, dann wollen wir mal!
Vorab: Der Film war was für mich. Cowboys, Pferde, Kunst, hübsche Jungs und tolle Story. Immer her damit!
Eigentlich sind Sophia und Luke die Protagonisten von "Kein Ort ohne Dich". Sie, die Kunstbegeisterte Studentin, er der Cowboy, der mit Bullenreiten sein Geld verdient. Verschiedener könnten sie nicht sein, weshalb ihre Beziehung von Anfang an unter keinem guten Stern steht.
Aber der eigentliche Held dieser Geschichte war Ira, ein alter Mann, den die beiden durch einen Autounfall kennenlernen. Er liegt seitdem im Krankenhaus und Sophia liest ihm alte Liebesbriefe vor, die er seiner verstorbenen geschrieben hat. Die anfänglich perfekte Beziehung von Ira erweist sich schnell als alles andere als märchenhaft. Sophia und Luke haben zwar im Großen und Ganzen andere Probleme, aber die Kerndifferenzen sind die gleichen. Gerade dieser Teil war wirklich sehr berührend, denn Sophia lernt durch Ira, was wirklich wichtig im Leben ist und entwickelt eine innige Freundschaft zu dem alten Mann. Aber auch Luke ist wunderbar dargestellt. Vor allem die Probleme, mit denen er sich herumschlägt. Permanent sucht er den Auslöser dafür in seinem Umfeld. Er merkt nicht, dass er der einzige ist, der sich unnötigen Druck macht.
Somit kann ich sagen, dass die Charaktere sehr schön dargestellt sind, aber wirklich beeindrucken konnte der Film vor allem durch seine gut durchdachten Dialoge, die nie zu kitschig wurden, und wunderschönen Kameraeinstellungen. Gerade die Mischung aus der modernen Welt und Lukes Farmleben mit Kühen und Pferden war eine tolle Mischung. Man merkt förmlich, wie diese Welten, die am Anfang für den jeweils anderen noch faszinierend wirkten, plötzlich miteinander kollidieren.

Ein sehr schöner Film, der am 30. April in den Kinos startet und einen schönen Abend garantiert!


Kommentare:

  1. Martina16:19

    Ich mag die Hauptdarstellerin Britt Robertson sehr gerne und bin letztens auf Facebook über den Trailer des Films aufmerksam geworden. Und die Beschreibung hier hat mich jetzt doch dazu bewogen, dass ich mir den Film anschauen werde. Wie ich mich aber kenne, werde ich Taschentücher brauchen, bei solchen Filmen bin ich ganz schlimm :D

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    1. Schau ihn dir auf jeden Fall an, er ist toll!

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