Sonntag, 6. Juli 2014

(Buchvorstellung) Endless Life - Die Spuren des Dämons von Anne Lück

 
Titel: Endless Life - Die Spuren des Dämons
Autor: Anne Lück
Seiten: 328
Erscheinungstermin: 25.06.2014
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Originalversion: Ja
Originaltitel: Endless Life - Die Spuren des Dämons
Rezensionsexemplar: Ja

Was hat mich an dem Buch angezogen?
Ich war vom ersten Band begeistert und habe mich natürlich über die Rezensionsanfrage zum zweiten gefreut.
Inhalt:
Ein paar Monate sind vergangen, seit sich in Noés Welt alles verändert hat.  Aniguel, der Oberste der Engel ist tot, und damit hat auch seine Schreckensherrschaft ein Ende. Sein Sohn Nero führt nun das Magistrat. Trotz seiner Bemühungen um Frieden, sitzt das Jahrhunderte lang gesäte Misstrauen zwischen Menschen, Engeln und Dämonen tief.  Und dann tauchen auch noch zwei Dämonen auf, um die nächsten schlechten Nachrichten zu überbringen: Das Tor nach Inferna wird sich öffnen. Und auf den Sturm, der dahinter wartet, sind Nero, Noé und ihr Freund Azriel nicht vorbereitet. (Klappentext, Amazon)

Cover:
Das Cover ist wunderschön und sehr gut gestaltet! Auch ist es schön zu sehen, dass jetzt, wo der Einband des Vorgängers überarbeitet wurde, eine Linie gefahren wird.

Titel:
Auch der Titel ist gut gewählt, auch wenn ich eigentlich kein Freund von Untertiteln bin. Aber das lässt sich bei Reihen einfach nicht vermeiden.

Schreibstil:
Ich war ein totaler Fan vom Schreibstil im ersten Band. Doch genau das, ist dieses Mal mein großer Kritikpunkt. Man merkt einfach, dass hier im Gegensatz zu Band eins, der Lektor gefehlt hat. Rechtschreibfehler sich leider doch recht kontinuierlich in vielen Kapiteln und an einigen Stellen ist die Satzstellung komisch gewählt. Das fällt vor allem bei Redewendungen auf, aber auch in anderen Sätzen klingt es des Öfteren etwas holprig, da einfach unüblich Wörter in diesem Zusammenhang gewählt wurden. Es ist keine Katastrophe und das Buch lässt sich flüssig lesen, aber es ist in diesem Punkt deutlich schwächer als der Vorgänger.

Charaktere:
Die Charaktere waren sehr gut charakterisiert und haben im Zusammenspiel mit der Story wirklich Spaß gemacht! Azriel war frech wie immer und es war schön, mehr über ihn zu erfahren. Aber auch Noé hat sich weiterentwickelt und ist in meinen Augen erwachsener geworden. Ich fand es sehr angenehm, dass auf eine Dreiecksbeziehung verzichtet wurde, denn damit hatte ich ehrlich gesagt gerechnet. Man trifft auch auf Azriels Verwandtschaft und einen alten Freund. Wobei ich diese Charaktere, abgesehen von seiner Schwester, noch etwas blass fand. Allerdings bieten sie sehr viel Potenzial für den dritten Band und ich bin gespannt, wie es weitergehen wird.

Erwähnenswert:
Die Autorin hat sehr viel Talent und die Reihe sticht definitiv aus dem Indie-Sumpf hervor.

Stuck in my Head:
“In seiner Stimme und in seinem Blick lag eine Unsicherheit, die ich von ihm nun wirklich nicht gewöhnt war. Es machte mir Angst. Wenn schon Azriel nervös war, der eigentlich immer die Coolness in Person war, wie schlimm musste unsereLage dann wirklich sein?” (S.107)
Krisenreif:
Das Buch muss leider wirklich noch einmal überarbeitet werden, so leid es mir tut, aber es sind nun einmal deutlich mehr als 4-5 Fehler drin.

Fazit:
Eine tolle Reihe, klasse Protagonisten und definitiv genau die Art Buch, die ich gerne lese. 1,5 Punkte ziehe ich trotzdem ab, da der Schreibstil schwächelt. Vor allem, im direkten Vergleich zum ersten Band. Die Story weiß jedoch zu überzeugen, weshalb sich das Buch noch auf knappe vier Sterne retten kann und eine Leseempfehlung von mir bekommt!


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