Donnerstag, 4. Juli 2013

(Buchvorstellung) Wie ich Brad Pitt entführte von Michaela Grünig

Ich habe mein ersten Chicklit Erlebnis überstanden und es hat mich umgehauen! Gleich mal vorab ich habe selten so viel gelacht bei einem Buch!


Vicky schaut auf den Mann, der mit Handschellen gefesselt auf ihrem Bett liegt. Nein, sie hatte keinen abenteuerlustigen One-Night-Stand. Im Gegenteil, sie hat sich in den Kopf gesetzt Tom Schneider, der Brad Pitt zum verwechseln ähnlich sieht, zu retten. Denn laut der Presse ist der Soap-Star alkoholabhängig und das kann die verwöhnte Millionärstochter Vicky nicht zulassen. Sie ist entschlossen ihrem Idol zu helfen, ob er will oder nicht. Leider ist ihre Freundin Linda nicht ganz so angetan von der Idee im Gegensatz zu Toms Manager und dem Reporter Blitzi, die beide schon Dollarzeichen in den Augen haben!
Doch die Polizisten Nicole und Max suchen nach Tom und Vicky rückt schnell ins Visier des Kommissars...
Währenddessen muss sie sich auch noch mit ihrem Ex-Freund herumschlagen und die Partie wird von einem skrupellosen Heiratsschwindler aufgemischt. Wie das alles zusammenpasst? Findet es heraus, ihr werdet es nicht bereuen

Mein Fazit:

Gleich auf der ersten Seite wird man in die Geschichte hineingeworfen. Man sieht die Welt durch Vickys Augen in der Ich-Perspektive. Großer Pluspunkt ich liebe das!
Normalerweise sind solche Chicklit Romane sehr kitschig, vorhersehbar und extrem schnülzig. Nicht so hier, zum Glück. Die Protagonistin ist extrem neurotisch und schusselig was sie unglaublich attraktiv und sympathisch macht. Es fällt einem leicht die Geschichte mit ihr zusammen zu erleben und man fragt sich oft mit einem Lachen im Gesicht: Ohh nein wie konntest du nur?!
Tom auf der anderen Seite ist der typische Aufreißer und versteht überhaupt nicht, was Vicky sich dabei denkt. Auch geniest er es sie zu verunsichern.
Ich mochte beide Charaktere sehr, im Gegensatz zu der Polizistin Nicole. Sie war extrem paranoid, stur, kindisch und unkommunikativ, wie sie Max hinterher stalkt war teilweise echt krank. Womit wir zu Max kommen. Seinen zugegebenermaßen etwas naiven und somit sehr süßen Charakter mochte ich echt. Man wusste zwar nie so genau was in ihm vorgeht aber welche Frau versteht schon die Männer...
Auch vom Schreibstil her konnte mich die Autorin komplett überzeugen: witzig, frech und einfach nur direkt. Auch ein großer Pluspunkt ist die Tatsache, dass ich nie genau wusste, was kommt wodurch ich regelrecht an die Seiten gefesselt war. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!
Für mich eine ganz klare Leseempfehlung!

Kommentare:

  1. Das Buch klingt sehr interessant. :)
    Ich liebe es auch, wenn man die Geschichte, aus der Ich-Perspektive sieht. <3
    Liebe Grüße, GEli

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    1. Ja, vor allem war es mega-lustig. Ich hab echt viel gelacht!

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